Nur noch 17 Tage

Heute möchte ich euch mal den „BUFDI“ von Rostock vorstellen

Losung und Lehrtext für Donnerstag, 07.12.2017

HERR, die Erde ist voll deiner Güte; lehre mich deine Gebote.
Psalm 119,64

Dient einander – ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat – als gute Haushalter der vielfältigen Gnade Gottes.
1.Petrus 4,10

Darf ich vorstellen:

Das ist Lukas Evers! Er ist seit Oktober bei uns in der Seemannsmission Rostock als BuFDi (Bundesfreiwilligendienstler) tätig und verstärkt unser Team, worüber wir uns sehr freuen. (Die Vorstellung erfolgt durch Regina Qualmann)

Lukas, woher kommst du?

Ursprünglich komme ich aus Dresden, wo ich die ersten achtzehn Jahre meines Lebens verbracht habe und auch mein Abitur im Juni dieses Jahres gemacht habe.

Wie bzw. warum hat es dich nach Rostock verschlagen?

Ich habe die Absicht zu studieren. Da ich mir aber mit dem Fach noch nicht sicher bin, habe ich beschlossen, diese Entscheidung ein Jahr nach hinten zu verschieben und erstmal ein Jahr etwas Anderes zu machen, und zwar auch in einer anderen Stadt. Dass die Wahl dann letztendlich auf Rostock fiel ist zwei Tatsachen zu verdanken. Erstens finde ich die Stadt sehr schön, aufgrund ihrer angenehmen Größe und der Lage am Meer. Zweitens studiert meine Freundin seit diesem Semester in Rostock, sodass die Entscheidung schnell fest stand.

Was sind deine Aufgaben?

Meine Aufgaben sind in zwei Teile gegliedert.

Vormittags, also in der Frühschicht, bestehen meine Tätigkeiten vor allem in der Zuarbeit für den Spätdienst, z.B. einkaufen, putzen, die Vorbereitung der Bordbesuche und so weiter.

Nachmittags, in der Spätschicht, geht es dann an Bord zu den Bordbesuchen und abends in den Clubbetrieb.

An Bord informieren Seeleute über unsere Leistungen, die wir anbieten können, zum Beispiel Fahrdienst in die Stadt, Telefon-Karten, Geld wechseln und eben den Club an sich, wo sie ein wenig entspannen mit ihren Angehörigen in der Heimat kommunizieren können. Auf dem Schiff geht es natürlich auch um Gespräche mit ihnen, um in Kontakt zu kommen und etwas für die Seeleute tun zu können, da viele nicht die Möglichkeit haben, in den Club zu oder die Stadt zu kommen.

Im Club geht es für mich dann zum einen um den Verkauf von Gütern, die wir in unserem kleinen Shop anbieten, aber auch um Gespräche und individuelle Probleme.

Wie sind deine ersten Eindrücke und Erfahrungen?

Meine ersten Eindrücke und Erfahrungen sind durchweg sehr positiv. Ich habe mich super schnell eingelebt und genieße die gute Atmosphäre und den Umgang mit den Kollegen. Besonders gut gefällt mir, dass ich nicht nur „mitlaufe“, sondern dass ich hier ein vollwertiges Mitglied im Team der Seemannsmission bin und auch so behandelt werde, eigene Aufgabenbereiche habe und selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten kann. Ich genieße es ebenfalls sehr, mit Menschen aus aller Welt jeden Tag zu tun zu haben, mit ihnen Gespräche führen zu können und etwas über sie und ihr Leben zu erfahren.

Und ich, Regina (seit 5 Jahren bei der DSM), darf vielleicht noch erwähnen, dass Lukas jeden Tag die 10 km von seiner Wohnung bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad bewältigt, Saxophon spielt, sehr viel Sport treibt und –  was heutzutage auch sehr wichtig ist – die fragile Computertechnik in unserem Haus versteht und uns schon so manches Mal helfen konnte.

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