Nur noch 14 Tage

Was ist denn eigentlich die Seemannsmission?

Losung und Lehrtext für Sonntag, 10.12.2017

Abram sprach zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder.
1.Mose 13,8

Es sind viele Glieder, aber der Leib ist einer.
1.Korinther 12,20

Deutsche Seemannsmission

Die Deutsche Seemannsmission e.V. (DSM German Seaman’s Mission) ist eine evangelische Sozialeinrichtung für Seeleute.

Die Deutsche Seemannsmission betreibt Stationen in 17 deutschen Städten und 20 Städten außerhalb Deutschlands mit über 700 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Ihren Hauptsitz hat sie in Bremen. Sie ist in der International Christian Maritime Association organisiert und besteht seit 1898.

Ziele der Mission sind das Anbieten eines Anlaufpunkts für in- und ausländische Seeleute in den Häfen sowie Seelsorge und das Entgegenwirken gegen die soziale Isolation der Seeleute.

Geschichte

Die Initiative entsprang einer flammenden Rede des damals jungen Pastors Johann Hinrich Wichern auf dem ersten Kirchentag 1848 in der Lutherstadt Wittenberg. Darin forderte er die Kirche auf, sich der Notleidenden auf allen Gebieten anzunehmen. Aus diesem Impuls entstand die Innere Mission. Wichern sprach auch von der sittlichen Verwahrlosung in deutschen und überseeischen Häfen.

Die eigentliche Initiative zur Gründung einer Deutschen Seemannsmission ging jedoch von deutschen Auswanderergemeinden in Großbritannien aus, die in den dortigen Industriegebieten und Hafenstädten eine neue Heimat gefunden hatten. Zurückgekehrte Seeleute berichteten von ihren Begegnungen mit der Seemannsmission in England und forcierten so die Gründung einer Seemannsmission auch im Inland. Bald danach reiste ein deutscher Pastor nach England, um von der britischen Initiative missions to seamen zu lernen.

Das erste Seemannsheim, das jedoch kein Heim der Deutschen Seemannsmission war, weihte am 18. Oktober 1854 das Handelshaus Friedrich M. Vitor aus Bremen ein.

Um die Seeleute aus der ausbeuterischen Abhängigkeit der Reeder und Wirtsleute zu befreien, gründete die Kirche die erste unabhängige Heuerstelle. Es folgte die Errichtung von Missionen in Kiel, Hamburg und Bremerhaven. Die Hamburger Seemannsmission wurde am 15. Juni 1891 als Komitee für Deutsche Seemannsmission gegründet.

Im Jahr 1904 wurde Reinhard Münchmeyer Seemannspastor der Ostseehäfen und Schriftführer des Komitees der Deutschen Evangelischen Seemannsmission in Berlin.

In den 1920er Jahren wurden Missionen in Valparaíso und New York (Germans Seafarers’ Mission auf der 15. Straße) und Rotterdam eingerichtet und es wurde ein Verband gegründet.

In den 1950er Jahren folgten Stationen in Lomé, Istanbul, Alexandria, Bilbao, Dublin und Kapstadt. Teilweise, wie bei der 1966 vom deutschen Bundespräsidenten Heinrich Lübke eingeweihten Einrichtung in Douala, wurden die Baukosten vom deutschen Auswärtigen Amt getragen. In den siebziger Jahren wurden Missionen in New Orleans, Piräus, im Irak, im Iran und in Durban sowie im finnischen Kotka errichtet.

Dies ist ein Ausschnitt aus einem Artikel in Wikipedia
Weitaus mehr Informationen gibt es in Wikipedia hier

3 Antworten auf „Nur noch 14 Tage“

  1. Mehr Interesse an der Geschichte der Deutschen Seemannsmission?
    Dann kann man diese Veröffentlichung noch im Second Hand Büchermarkt im Internet finden:
    Reinhard Freese „Geschichte der deutschen Seemannsmission“, Luther Verlag, Bielefeld 1991

    Herzlichen Gruß nach Alex und Bremen von Rainer und Reinhild

  2. Es ist traurig zu wissen, wie heftig manches Personal auf den sogenannten Traumschiffen schuften muessen, damit es den „Reisenden“ gut geht und an nichts fehlt!

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